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Schnelle SEPA-Umsetzung empfohlen

22.01.2014 - Unternehmen sollten weiterhin mit Hochdruck an einer schnellen SEPA-Umsetzung arbeiten, trotz der Ankündigung der EU-Kommission, die Umstellungsfrist auf das neue, europaweit einheitliche Verfahren für Überweisungen und Lastschriften um sechs Monate verlängern zu wollen. Dazu rät der Hightech-Verband BITKOM.

Verwaltungsaufwand unterschätzt

"Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen bedeutet die Umstellung aufgrund der europäischen Gesetzgebung einen hohen Verwaltungsaufwand. Wer mit der Anpassung seiner IT nicht unverzüglich beginnt, für den könnte auch die Fristverlängerung nicht ausreichen", sagt Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer bei der BITKOM. Der Verein hatte schon in der Vergangenheit darauf hingewiesen, dass viele Unternehmen die Komplexität der Umstellung unterschätzt würde.

Spezielle Dienstleister versprechen schnelle Hilfe

Spezialisierte Dienstleister können eine kurzfristige Umstellung vornehmen und dafür sorgen, dass Überweisungen und Lastschriften zum Stichtag ausgeführt werden. Auch für Unternehmen, die ihre eigene IT bereits auf SEPA umgestellt haben, können solche Dienstleister interessant sein. "Wer ganz sicher gehen will, kann SEPA als Back-Up-Plan nutzen, um im Falle von Problemen die Abwicklung des Zahlungsverkehrs zu garantieren", so Rohleder.

EU-Kommission verlängert Umstellungsfrist

Mit dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum SEPA (Single Euro Payments Area) wird zum 1. Februar ein einheitliches Verfahren für Überweisungen und Lastschriften in Europa eingeführt. Nach dem Vorschlag der EU-Kommission soll SEPA zwar weiterhin am offiziellen Termin starten, in der Praxis würden die bisherigen Überweisungsverfahren aber noch bis zum 1. August funktionieren.

redaktionell verantwortlich: mittelstanddirekt