Bilanzvorstellung: Geschäftsjahr 2016

Selbständig und mit deutlichen Wachstum durch das Niedrigzinsjahr 2016

Raesfeld. Zufrieden mit dem vorläufigen Ergebnis blickt der Vorstand der Volksbank Raesfeld auf das abgelaufene Geschäftsjahr. Die nach oben weisenden Pfeile auf der Grafik mit den wichtigsten Kennzahlen geben ein gewohntes Bild ab. Auf 133 Mio. Euro hat die Bank ihre Bilanzsumme in 2016 gesteigert, das Kundengeschäftsvolumen ist von 211 auf 219 Mio. Euro gestiegen, was einer Zunahme von etwa vier Prozent entspricht. „Damit haben wir wiederum unter Beweis gestellt, als selbständige Bank vor Ort ein gefragter Ansprechpartner für unsere Mitglieder und Kunden in Sachen Geldgeschäfte zu sein.“ Dieses positive Fazit zogen jetzt die beiden Bankvorstände Oliver Cichowski und Marcus Feldhaar.

„Die Volksbank Raesfeld hat auch in 2016 aktiv die wirtschaftliche Entwicklung in unserer Region unterstützt und die aktuellen Herausforderungen in diesen turbulenten Zeiten sicher bewältigt“, so der Vorstandsvorsitzende Oliver Cichowski. Der Grund für den geschäftlichen Erfolg liegt für beide Bankvorstände auf der Hand: „Unsere Ergebnisse sprechen für die Attraktivität unseres soliden Geschäftsmodells. Die Menschen fühlen sich mit ihren Geldgeschäften bei uns gut aufgehoben.“

Das Vertrauen, das das heimische genossenschaftliche Geldinstitut genießt, lässt sich auch an der Entwicklung im Kreditgeschäft ablesen. Insgesamt verzeichnete die Volksbank beim betreuten Kundenkreditvolumen mit 103 Mio. Euro ein Plus von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Unsere Bereitschaft, trag- und zukunftsfähige Investitionsideen unserer Kunden für die Region zu finanzieren, ist ungebrochen“, ergänzte Marcus Feldhaar. Zu einer individuellen und bedarfsgerechten Finanzierungsberatung gehört auch, dass die Bank geeignete Fördermittel und Förderkredite berücksichtigt, wenn es dem Kunden einen Mehrwert bietet.

Kundenzuspruch verzeichnete auch das Einlagengeschäft. Um fünf Prozent legte das auf betreute Kundeneinlagevolumen auf nun 116 Mio. Euro zu. Den Zuwachs führten die beiden Bankvorstände auf die kundenorientierte Beratung, aber auch auf die anhaltende Nachfrage nach sicheren und liquiden Bankeinlagen zurück. Nach wie vor besteht in Anbetracht der Niedrigzinsen verständlicherweise wenig Verlangen nach langfristigen Kapitalbindungen. Eine leichte Zunahme konnte hingegen bei den renditeträchtigeren Fondsanlagen festgestellt werden.

Das Eigenkapital wurde in 2016 nachhaltig gestärkt. „Wir haben die bereits deutlich erhöhten Eigenkapitalanforderungen sowie die noch ausstehenden Verschärfungen ständig im Blick und betreiben entsprechende Vorsorge für ein zukunftsweisendes Polster“, beschreibt Feldhaar die Situation. Ein wichtiger Baustein des Eigenkapitals sind neben den Rücklagen die Anteile der Mitglieder. Auch sonst sind die Mitglieder die tragenden Säulen einer Genossenschaftsbank. Die Anzahl der Neumitglieder 2016 beträgt 83, nach Abzug der ausgeschiedenen Mitglieder zählte die Volksbank Raesfeld per Saldo am Jahresende 2.973 Anteilseigner. „Unsere Mitglieder können sich auch in diesem Jahr wieder auf eine hohe Dividende freuen, die wir ihnen auf unserer Generalversammlung vorschlagen“, stellte Oliver Cichowski in Aussicht.

Etwa 26.000 Euro Förderung hat die Volksbank Raesfeld im vergangenen Jahr an gemeinnützige Vereine, Institutionen und Organisationen im Ort vergeben. Neben der Vergabe der Gewinnsparmittel zeigten die Verantwortlichen der Bank im abgelaufenen Jahr stets ein offenes Ohr für die vielen Anliegen und Wünsche der ehrenamtlich tätigen Raesfelder. „Gerne haben wir das mit den zahlreichen Spenden für förderwürdige Vorhaben unterstützt“, so Cichowski.

Zufrieden blicken die beiden Vorstände auch auf das bisherige Ergebnis der Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen im abgelaufenen Geschäftsjahr zurück. Nun wartet im nächsten Schritt das Erdgeschoss auf seine Renovierungsmaßnahmen. Hierbei ist auch die Mitwirkung der Mitglieder und Kunden gefragt. Dazu werden ihnen im Rahmen der aktuell stattfindenden, schriftlichen Kundenbefragung „Servicebarometer“, einer schriftlichen Befragung in der Kundenhalle sowie einer Umfrage auf der Internetseite der Bank einige Möglichkeiten geboten. „Wir laden alle Mitglieder und Kunden ein, sich über diese Wege aktiv an der Umgestaltung ihrer Bank zu beteiligen“, so Oliver Cichowski, „und selbstverständlich stehen wir dazu auch immer gerne im persönlichen Gespräch bereit.“

Pressekontakt