Bilanzvorstellung: Geschäftsjahr 2014

Die Mitglieder wirtschaftlich stark machen und fördern

Raesfeld. In den wesentlichen Positionen konnte die Volksbank Raesfeld weiter wachsen. Sie überzeugt mit solidem Wachstum insbesondere bei den Kundengeschäftsvolumen und einem gutem Geschäftsergebnis. Die Vorstände Oliver Cichowski und Marcus Feldhaar zeigen sich bei der Vorlage der Bilanzzahlen des Jahres 2014 zufrieden. „Die Ergebnisse sprechen für das Vertrauen in unser solides Geschäftsmodell. Die Menschen fühlen sich mit ihren Geldgeschäften bei einer regional verwurzelten Genossenschaftsbank gut aufgehoben“, so der Vorstandsvorsitzende Oliver Cichowski.

 

Seit Jahren ist die Investitionstätigkeit in Raesfeld erfreulich hoch. Das schlägt sich in den Bilanzzahlen zum Kreditgeschäft der Bank nieder. Hier konnte sie im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozent zulegen. Die Summe aller bilanziellen Kundenkredite beträgt nun 80 Millionen Euro, das sind fünf Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Im abgelaufenen Jahr wurde ein Neukreditvolumen von 20 Millionen Euro bewilligt. Darin enthalten waren Fördermittelkredite in Höhe von etwa vier Millionen Euro, die die Volksbank Raesfeld für und mit ihren Mitgliedern und Kunden beantragt hat.

Im Rahmen des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes stieg das betreute Kundenanlagevolumen um zwei Prozent auf 106 Millionen Euro. Die bilanziellen Kundeneinlagen betrugen dabei zum Bilanzstichtag 82 Millionen Euro. Den Großteil der Zuwächse erfuhren in 2014 die Anlagegeschäfte mit den genossenschaftlichen Verbundpartnern. „Insbesondere bei den niedrigen Zinsen zurzeit können wir durch bedarfsgerechte Beratung unter Berücksichtigung der Produkte unserer Verbundpartner die individuellen Bedürfnisse der Mitglieder und Kunden bedienen“, erläutert Cichowski die Entwicklung der Kundeneinlagen. Die Bilanzsumme stieg im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozent auf 126 Millionen Euro, das gesamte betreute Kundenvolumen um ebenfalls fünf Prozent auf knapp 200 Millionen Euro.

 

Eine dementsprechend solide Entwicklung zeigt auch die Ertragslage für das Jahr 2014, wie Feldhaar betont. Sie erlaubt es wieder, den Mitgliedern auf der Generalversammlung eine attraktive Dividende vorzuschlagen und den Eigenmitteln einen den gestiegenen Eigenkapitalanforderungen angemessenen Betrag zuzuführen. „Basel III bereitet uns in der Höhe des geforderten Eigenkapitals keine Probleme, der Aufwand für die Erfüllung der aufsichtsrechtlichen Neuerungen ist und bleibt aber durchaus immens und bindet viele Ressourcen. Die darin investierte Zeit hätten wir gerne unseren Mitgliedern und Kunden gewidmet“, so Feldhaar mit Blick auf die sich immer weiter ausdehnende, undifferenzierte Bankenregulierung. Ein großes Vertrauen in die Bank bewiesen laut Vorstand die 95 Kunden, die im abgelaufenen Geschäftsjahr Mitglied der Genossenschaftsbank geworden sind. Mit diesen Neumitgliedern zählte die Bank zum Jahresultimo 2.902 Anteilseigner.

 

Seit über 129 Jahren verbindet die Volksbank Raesfeld wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlich verantwortlichem Handeln in der Region. Rund 33.000 Euro schüttete die Bank 2014 an Spenden und weiteren Unterstützungsleistungen aus. „Dieses Engagement ist für die Volksbank Raesfeld aufgrund ihrer langjährigen Verwurzelung im Ort ein besonderes Anliegen“, erklärte Cichowski dazu. „Als Genossenschaftsbank unterstützen wir in jedem Jahr förderwürdige Projekte. Gerade in Zeiten immer knapperer öffentlicher Kassen ist das für viele ehrenamtlich tätige Vereine, Verbände und Institutionen sehr wichtig und sichert deren wertvolle Arbeit für das Gemeinwohl. „Wirtschaftliches und soziales Engagement sind keine Gegensätze“, ergänzt Marcus Feldhaar.

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